Bulgaren-Harry

Ich bin ja bekanntlich kein Freund des deutschen Films, aber der neue Film von Fatih Akin, Der goldene Handschuh, der gerade bei Netflix angelaufen ist, ist ein absoluter Geniestreich. Der Film erzählt die Geschichte des Serienmörders Fritz Honka.
Das geschilderte Milieu im Sankt Pauli der frühen 1970-er Jahre ist so überzeugend dargestellt, dass man gar nicht merkt, dass dies ein neuer Film ist. Die Kneipenszenen im Goldenen Handschuh, grandios. Die Gesichter, die kaputten Existenzen, herrlich.
Ich denke mal, so kaputt war nicht mal olle Bukowski. Die drastische Darstellung von Gewalt ist zwar abstoßend und an der Grenze des Erträglichen, aber unumgänglich, zumal dies alles ja wirklich so passiert ist. Die Gewalt, der Dreck, der Gestank sind teilweise derart bizarr, dass ich an manchen Stellen lauthals lachen musste. Als Honka eine abgehalfterte alte Schachtel mit einer Wurst aus dem Glas fickt, weil er selber keinen hoch kriegt, das hat schon was.
Muss schon sagen, dieser Fatih Akin ist schon ein richtig guter Filmemacher.


Vorhin habe ich meinen neuen Bass ausgepackt. Ein wunderschönes Instrument! Jetzt werde ich den Bass mal stimmen und ihm die ersten Töne entlocken.

Der Typ mit dem Schwanzproblem

Morgen kommt mein Bass, hab da voll Bock drauf. Ich will auch Slappen lernen.
Als erstes werde ich Sir Psycho Sexy von den Red Hot Chili Peppers spielen, im Geist habe ich das Stück schon gelernt. Leider habe ich (noch) keinen Phase Shifter, den Flea am Ende des Songs einsetzt. Bass und Phase Shifter – herrlich! Die meiste Zeit benutzt er in dem Song ein Auto Wah mit Distortion. So geil.

Freu mich wie Socke. Ich bin zwar kein Bassist, aber das ich seit 41 Jahren Gitarre spiele kommt mir natürlich sehr zugute. Hab auch voll Lust, Reggae zu spielen auf dem Bass.

Neulich wurden CD Projekt Red, die Entwickler von Cyberpunk 2077, gehackt. Die Hacker haben die Source Codes von The Witcher 3 und Cyberpunk gestohlen und im Internet verkauft. Und, soweit ich weiß, den Quellcode der hauseigenen Engine.
Ein Wahnsinn.
Der für diesen Monat vorgesehene zweite große Patch 1.2 verzögert sich, weil sie wegen dem Hack nicht mehr an ihre Arbeitsstationen kommen. Sie haben die Verzögerung heute per Tweet bekanntgegeben. Die Kommentare der Gamer, Wahnsinn. All dieser Hass, erbärmlich. Ich habe mich geschämt für diese Leute. Ich habe CD Projekt eine nette Antwort geschrieben und mich für das großartige Spiel bedankt. Das können die zwischen all dem Hass und den Morddrohungen seit das Spiel erschienen ist, auch mal gebrauchen.

Hab in Cyberpunk zufällig eine ganz witzige Nebenmission entdeckt. Der Typ mit dem Schwanzproblem. Lol.

Herrlich

War das ein schöner, warmer, sonniger Tag. Ich vermisse die spannungsgeladene Weltstadt Berlin schon sehr, manchmal verfluche ich mich, dass ich hier rausgezogen bin, zu den Mutanten, zu den Rednecks, aber es ist sehr schön in der Sonne im Garten zu sitzen, schon klasse.

Die Katze von der Nachbarin ist mir begegnet. Die würde ich gerne klauen, weil sie vernachlässigt wird. Die kommt auch manchmal nachts zu mir, wenn ich mit dem Teleskop draußen bin. Ein wunderschönes Tier.

Gestern war ich mal mit dem Bike unterwegs, hat sich gelohnt. Es war herrlich. Endlich wieder Motorrad fahren. Die Karre ist genial. Aber gut, ich hab auch eine Menge Kohle da reingesteckt.

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Der Tweet des Tages, lol.

In den Arsch geleuchtet

Christiane F. in den frühen 80-ern. Die war schon sehr süß.

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Ich habe es immer bereut, dass ich nicht früher nach Berlin gegangen bin. Ich war ja schon 42 als ich in die Stadt kam und nachdem ich dort angekommen war und die vielen Möglichkeiten gesehen habe, die diese Stadt bietet, war ich ein bisschen traurig, dass ich schon so alt war.
Andererseits wäre ich in jungen Jahren in Berlin komplett vor die Hunde gegangen und es ist fraglich, ob ich das überlebt hätte. Heroin überall und jederzeit verfügbar.
In München war es ja ungleich schwerer, Junkie zu sein. Ich erinnere mich, was es manchmal für ein scheiß Bohei war, Heroin aufzutreiben. Am Ende blieb meist nur das Asylantenheim in der Untersberger Straße. Die Qualität des H war meistens unter aller Kanone und so sahen wir uns gezwungen, zum Einkaufen nach Amsterdam zu fahren. Nervenaufreibend war es, das Zeug in die BRD zu schmuggeln. Einmal habe sie uns rausgezogen, da hat mir so ein Grenzer sogar in den Arsch geleuchtet, lol.

Brezel und Francoise

Schon witzig, ich habe noch kein einziges graues Haar, aber mein Bart ist weiß. Sieht irgendwie merkwürdig aus. Fühle mich zum ersten Mal in meinem Leben alt.

Handwerker sind ja für mich eigentlich nur bessere Schimpansen. Nebenan wird gearbeitet, seit 8 Uhr früh. Was die so reden, wie die blöken. -Icke weeß nich do. Geh ma anne Flansch ran da, do.

Andererseits sind mir Linksintellektuelle eigentlich noch verhasster, als die oben Genannten. Man kann es mir halt einfach nicht recht machen. Im Grunde genommen hasse ich ja so gut wie alle. Es gibt aber schon auch Leute, die ich mag. Die vor ein paar Tagen verstorbene Francoise Cactus zum Beispiel mochte ich sehr. Die Sängerin von Stereo Total hatte hin und wieder eine Sendung bei RadioEins, hab da gerne zugehört. Gute Musik, interessante Anekdoten, guter, trockener Humor. Sie hatte schon alles für die nächste Sendung morgen vorbereitet und ist dann letzte Woche plötzlich gestorben. Ihr Freund Brezel wird dann morgen an ihrer Statt die Sendung machen. Das werde ich mir anhören.

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Ich war ein wenig mit dem Fahrrad unterwegs. Die Sonne hat schon richtig power. Beim Netto standen wieder die Alkis vorne an der Ecke. Ich mag ja diese Alkoholiker Subkultur. ALs ich mein Rad ansperrte, hörte ich ein wenig in die Gespräche rein. Es hatte etwas Helge Schneider-eskes. Die frühen Hörspiele. -Meeeensch Kalle, was machst DU denn auffem Sozialamt?

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Zoo

Ich bin wurde bei Facebook 30 Tage gesperrt, weil ich ein Covidioten-Arschloch, der einen richtig miesen Arschlochkommentar geschrieben hat, geantwortet habe: „Wie fühlt es sich an, asozial zu sein?“
Nun habe ich das Konto gelöscht, dieser Zuckerberg soll mich doch am Arsch lecken. Sollen sie dort mit ihren Covidioten, die sich in den Covidioten-Gruppen tummeln, glücklich werden. Facebook lebt doch eh nur noch von den Arschloch-Gruppen, den völkisch-nationalistischen AfD-lern, den Reichsbürgern, den Verschwörungs-Spinnern, den Proud Boys und den Covidioten.

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Die Biggi hat mir ein Foto aus ihrer Foto-Kiste geschickt.
Links, das ist der William, rechts bin ich. Soweit ich mich erinnere war das eine Party in der Amperlust, William und ich waren da auf Meskalin. Da war ich heftig drauf, leck mich am Arsch. Mir hat es die Schädeldecke weggepustet.

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Man sieht ja nicht gerade oft gute deutsche Produktionen, aber die Neufassung der Geschichte von Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo in 8 Folgen a 1 Stunde ist schlichtweg großartig.

Der Spiegel schreibt:


Toll ist auch dieser Artikel in der taz.

https://taz.de/Serie-Wir-Kinder-vom-Bahnhof-Zoo/!5753286/

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Verrauscht

Heute war ein genial schöner Tag, der Frühling ist da. Gestern habe ich mit der Mini-Serie Wir Kinder vom Bahnhofs Zoo angefangen, habe die ersten beiden Folgen geguckt. Gefällt mir sehr gut. Tolle Schauspieler, kein effekthascherischer Mist. Gut.

Der Mond stand schon am Tag am Himmel, da hab ich doch direkt mal das Teleskop ausgepackt. Ich habe mal auf die Schnelle durch mein geniales Hyperion-Okular, das ich hauptsächlich für Mond und Planeten nutze, fotografiert. Ich habe da so einen Adapter, mit dem man die Canon an das Okular schrauben kann. Die Aufnahmen sind für single shots ganz gelungen. Lediglich das Bild vom einzelnen Krater der auf der rechten Seite ist, ist total verrauscht, weil ich es mit hoher ISO aufnehmen musste, um noch eine einigermaßen kurze Belichtungszeit hinzukriegen. Die Kamera ist halt doch schon alt. Heute gibt es ja schon Kameras, mit denen man auch bei sehr hoher ISO fast rauschfreie Bilder bekommt. Und das Bild ist natürlich nicht sehr scharf. Bei so einer Vergrößerung ist zwar beim Blick durch das Okular knackscharf, aber auf ein Bild kann man das nicht so wie man es sieht bannen. Ich hätte natürlich auch meine Planetenkamera benutzen könne, da kriegt man sensationelle Bilder, aber ich war zu faul, das alles aufzubauen, außerdem ist mein Notebook ein Witz. Das Ding ist arschlangsam, braucht ewig, bis es überhaupt mal hochgefahren ist, und der Akku ist ruck-zuck leer. Hab keinen Bock auf das Scheißding. Das Notebook habe ich mir mal vor ein paar Jahren geholt und es war ein absoluter Fehlkauf. Totaler Müll.
Jedenfalls, von der Schärfe und Klarheit her sind diese Aufnahmen im Vergleich zur Planetenkamera ein Witz, aber ich stell es trotzdem mal hier rein.

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Bilder

Bin eben mal ein wenig mit dem Motorrad herumgefahren, ich fühlte mich wie „V“ in Night City, lol. Es war schon ein wenig Frühling heute. Ein wunderschöner Tag.
Ich spiele Cyberpunk noch einmal von Anfang. Diesmal wird „V“ ein Streetkid und keine Nomadin sein.

Hier mal ein paar Bilder. Von neulich vom Schnee und von heute.

Cyberpunk 2077 ist ein Meilenstein

Oh jesses, es ist spät geworden. Viel zu spät. Aber ich habe in langen Stunden Cyberpunk 2077 beendet. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören.
Ich bin begeistert. Was für ein wundervolles, wundervolles Spiel. Storytelling, acting, design, einfach der Hammer. Eines der besten Spiele, die ich bisher gespielt habe. Die polnischen Entwickler CD Projekt Red haben sich wieder selbst übertroffen und haben um Gottes Willen nicht diesen extremen Hass dieser ganzen verkommenen Hurensöhne verdient.
Das Problem an solchen Meisterwerken: Alles, was man danach anfängt, erscheint einem schal und banal.
Chapeau, ein Meilenstein.

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